22.01.2026 / Patientinnen und Patienten in Baden-Württemberg müssen sich in der kommenden Woche auf einen unruhigen Klinik-Alltag einstellen. Die Gewerkschaft Verdi erhöht im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes massiv den Druck und ruft bundesweit zu Warnstreiks auf.
Bereits am Montag geht es in den Zentren für Psychiatrie im Südwesten los. Am Dienstag und Mittwoch folgen dann zweiundzwanzig Universitätskliniken im ganzen Land. Für Sie bedeutet das: Rechnen Sie mit deutlichen Einschränkungen. Planbare Operationen könnten kurzfristig verschoben werden, auch wenn die Notfallversorgung überall garantiert bleibt.
Hinter dem Ausstand steckt ein harter Kampf um die Bezahlung für insgesamt über zwei Millionen Beschäftigte – vom Pflegepersonal bis zur Lehrkraft. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber ein Plus von dreihundert Euro im Monat. Da die Arbeitgeber bisher kein Angebot vorgelegt haben, zeigen die Klinikbelegschaften nun ihre Kampfbereitschaft.
Bis zur entscheidenden Verhandlungsrunde Mitte Februar in Potsdam ist keine Entspannung in Sicht – weitere Streiks sind also nicht ausgeschlossen. Bleiben Sie geduldig, falls Ihr Termin betroffen ist, und halten Sie Rücksprache mit Ihrer Klinik.
