AfD-Umgang: dm-Chef und Europa-Park Gründer für Dialog

27.11.2025 / In der Diskussion darüber, wie Deutschland mit der AfD umgehen soll, melden sich jetzt zwei bekannte Unternehmer zu Wort: dm-Chef Christoph Werner und Europa-Park-Gründer Roland Mack. Beide sagen: Wir brauchen eine offene, sachliche Auseinandersetzung – statt einer lauten Brandmauer-Debatte.

Werner betont gegenüber der Süddeutschen Zeitung: dm lehne zwar klare demokratiefeindliche Positionen der AfD ab, aber man müsse die Partei inhaltlich stellen, statt sie zu dämonisieren. Nur so könne man Wähler überzeugen, warum die AfD aus seiner Sicht nicht wählbar sei.

Auch Roland Mack sagt im Südkurier: Man müsse mit Menschen sprechen, die einen großen Teil der Wählerschaft ausmachen. Gespräche bedeuteten nicht automatisch Zustimmung – aber ohne Austausch gebe es keine Lösungen.

Ausgelöst wurde die Debatte durch den Verband der Familienunternehmer, der erstmals AfD-Vertreter zu einem parlamentarischen Abend eingeladen hatte. Einige Firmen wie Rossmann traten daraufhin aus. dm hatte seinen Austritt schon zuvor beschlossen.

Ganz anders der Verband Unternehmer Baden-Württemberg: Er hält klar Abstand. Die AfD sei in Teilen rechtsextremistisch eingestuft – das sei keine Basis für Zusammenarbeit, so Hauptgeschäftsführer Oliver Barta.

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