Fünf Tote: Familientragödie im Kreis Reutlingen

26.11.2025 / Familientragödie im Großraum Reutlingen: Ein 63-jähriger Mann soll seine Schwester, seine Ehefrau, seine beiden erwachsenen Söhne – und schließlich sich selbst getötet haben. Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen von einem klaren „innerfamiliären Tötungsdelikt“.

Am Dienstgmorgen entdeckte eine Pflegekraft in Reutlingen die 60-jährige Schwester des Mannes leblos in ihrer Wohnung und alarmierte sofort die Polizei. Am Abend fanden Spezialeinsatzkräfte dann in Pfullingen die Leichen des mutmaßlichen Täters und seiner 57-jährigen Ehefrau. In den Firmenräumen des Mannes in St. Johann stießen die Ermittler kurze Zeit später auf die beiden Söhne – 27 und 29 Jahre alt. Die Ehefrau war nach Angaben der Polizei nicht die leibliche Mutter der jungen Männer.

Alle vier Opfer sowie der mutmaßliche Täter hatten Schussverletzungen. Neben den Körpern lagen die mutmaßlichen Tatwaffen. Der Mann war als Jäger registriert – ob er die Waffen legal besaß, wird derzeit geprüft. Bei seiner Schwester sprechen die Beamten ebenfalls von tödlichen Verletzungen, nennen aber keine Details.

Noch völlig offen sind die großen Fragen: Was war das Motiv? In welcher Reihenfolge geschahen die Taten? Und gab es Warnsignale im Vorfeld? Auch der genaue Zeitpunkt steht nicht fest – man wisse bislang nicht, wann die einzelnen Personen gestorben sind, so ein Polizeisprecher.

Hinweise auf weitere Beteiligte gibt es momentan nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln mit Hochdruck, um die Hintergründe dieser erschütternden Tatserie zu klären.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert