23.11.2025 / Gute Nachrichten für alle, die zwischen Ostfrankreich und Baden-Württemberg pendeln: Nach langen Verzögerungen kommt endlich Schwung in den grenzüberschreitenden Bahnverkehr. Ab dem kommenden Frühjahr rollen nach und nach neue, moderne „Regiolis“-Regionalzüge über die Grenze. Besonders Baden-Württemberg profitiert davon – denn die ersten Verbindungen gehen direkt zwischen Straßburg und Offenburg sowie zwischen Müllheim und Mulhouse an den Start.
Die neuen Züge sollen nicht nur komfortabler sein, sondern auch zuverlässiger – und langfristig für deutlich bessere Anbindungen sorgen. Ab Ende 2027 ist dann ein richtig dichter Takt geplant: etwa zwischen Straßburg und Karlsruhe, Straßburg und Offenburg oder auch Mulhouse und Müllheim. Damit wird Baden-Württemberg noch enger mit Frankreich vernetzt – ein Plus für Pendler, Studierende, Unternehmen und den Tourismus.
Warum hat’s so lange gedauert? Die Regiolis-Flotte musste in Deutschland zusätzliche Bremsversuche durchlaufen, erst dann gab’s die Betriebsgenehmigung. Parallel wird das europäische Sicherheitssystem ETCS eingebaut – zwischen Ende 2025 und Anfang 2026.
30 neue Züge für insgesamt 388 Millionen Euro stehen schon bereit – Frankreich trägt dabei den Großteil der Kosten. Welches Bahnunternehmen sie künftig fährt, entscheidet gerade eine Ausschreibung. Klar ist aber: Für Baden-Württemberg wird’s schneller, moderner – und deutlich besser vernetzt.
