14.01.2026 / Nach einem schweren Messerangriff in einem Ulmer Einkaufszentrum kämpft ein 25-jähriger Mann derzeit um sein Leben. Der Mitarbeiter eines Elektronikmarktes wurde bei der Attacke lebensgefährlich verletzt und liegt auf der Intensivstation; ein weiterer Kollege kam mit leichten Verletzungen davon. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Mann aus Eritrea, konnte das Geschäft nach der Tat zwar zunächst verlassen, wurde dann aber im Außenbereich von Polizisten gestellt.
Da der Angreifer die Beamten bedrohte, machten diese von ihren Schusswaffen Gebrauch. Der Verdächtige erlitt dabei schwere Verletzungen und befindet sich ebenfalls in intensivmedizinischer Behandlung.
Über das Motiv des Mannes herrscht derzeit noch Unklarheit. Die Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft teilten jedoch mit, dass der 29-Jährige kein Unbekannter ist: Er fiel bereits in der Vergangenheit durch Gewaltdelikte auf und hatte erst im Dezember eine Haftstrafe verbüßt.
Der Bereich um das Einkaufszentrum blieb für die Spurensicherung weiträumig abgesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern an. Während die Stadt unter dem Schock der Ereignisse steht, hoffen die behandelnden Ärzte, den Zustand des lebensgefährlich verletzten jungen Mannes in den nächsten Stunden stabilisieren zu können.
