Zahl der Geldautomatensprengungen 2025 gesunken

02.01.2026 / Es ist ein Trend, über den sich die Polizei im Südwesten ausnahmsweise freut: In Baden-Württemberg wird deutlich seltener gesprengt. Gab es im vorletzten Jahr noch über 40 Attacken auf Geldautomaten, sank die Zahl 2025 auf nur noch 13 Fälle. Ein satter Rückgang von 70 Prozent.

Trotzdem ist die Gefahr nicht gebannt. Die Täter nutzen heute meist hochgefährliche, feste Sprengstoffe. Die Wucht ist so gewaltig, dass oft ganze Fassaden einstürzen. Allein im letzten Jahr entstand so ein Sachschaden von fast sechs Millionen Euro.

Dass der Südwesten kein „Hotspot“ für Kriminelle mehr ist, liegt vor allem an der besseren Technik: Viele Banken rüsten auf – mit Nebelanlagen oder Systemen, die das Geld bei einer Explosion unbrauchbar verkleben. Für Sie als Kunde hat das allerdings Folgen: Viele Vorräume bleiben nachts abgeschlossen, oder Automaten werden aus Wohngebäuden ganz entfernt.

Die Botschaft an die Täter ist klar: Das Risiko steigt, die Beute sinkt. Und auch die Justiz zieht nach: Wer künftig einen Automaten sprengt, muss für mindestens zwei Jahre hinter Gitter.

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