Medienbericht: Özdemir will im Tübinger Rathaus heiraten

11.02.2026 / Eigentlich sollte es der ganz private Moment eines Paares bleiben, doch im politischen Stuttgart ist ein Geheimnis selten lange sicher. Cem Özdemir, der 60-jährige grüne Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, wird noch im Februar heiraten.

Seine Partnerin, die kanadische Juristin Flavia Zaka, und der gebürtige Bad Uracher wollen sich im Tübinger Rathaus das Ja-Wort geben, wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet. Damit findet die Trauung bei Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer statt, einem langjährigen Freund Özdemirs.

Was als stilles Fest im engsten Familienkreis geplant war, sorgt nun allerdings für reichlich Wirbel hinter den Kulissen. Dass die Trauung ausgerechnet im kalten Februar und damit mitten in der heißen Phase des Landtagswahlkampfs stattfindet, lässt beim politischen Gegner die Stirn runzeln.

In Kreisen der CDU wird bereits laut über die Symbolkraft des Ortes gegrübelt: Warum die Universitätsstadt Tübingen, wenn Özdemir doch in Stuttgart lebt?

Während Kritiker ein inszeniertes Wahlkampfmanöver wittern, hält sich CDU-Konkurrent Manuel Hagel aus der Debatte heraus und wünscht sportlich „nur das Beste“ für die Ehe. Auch Boris Palmer schweigt eisern und verweist auf die Privatsphäre des Paares, das sich 2023 kennenlernte.

Für Özdemir beginnt damit nach der Trennung von seiner ersten Frau ein neues privates Kapitel – eines, das durch das Timing unweigerlich im Rampenlicht der Landespolitik steht. Ob strategisches Kalkül oder reine Winterliebe: Diese Hochzeit wird am Wahltag sicher noch in vielen Köpfen präsent sein.

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