11.03.2026
Die nackten Zahlen (Vergleich 2024 zu 2025):
- Gewinneinbruch: Das Ergebnis nach Steuern stürzte um 91,4 % ab (von 3,6 Mrd. Euro auf nur noch 310 Mio. €).
- Operatives Ergebnis: Im reinen Autogeschäft blieben lediglich 90 Mio. Euro übrig (Vorjahr: 5,3 Mrd. €).
- Umsatz: Sank um knapp 10 % auf rund 36,3 Mrd. Euro.
- Rendite: Die Umsatzrendite lag 2025 bei mageren 1,1 %.
Die Ursachen für die „Vollbremsung“:
- Strategiewechsel: Die Rückkehr zu mehr Verbrennermotoren kostete allein 2,4 Mrd. Euro.
- Sonderbelastungen: Insgesamt fielen 3,9 Mrd. Euro an Einmalkosten an (u. a. US-Zölle und Abwicklung der Batterie-Tochter).
- Marktschwäche: Die Nachfrage nach Elektro-Modellen blieb hinter den Erwartungen zurück; zudem stockten die Verkäufe im wichtigen Markt China.
Personalien & Neuausrichtung:
- Führungswechsel: Michael Leiters hat den Chefposten von Oliver Blume übernommen (Blume konzentriert sich nun voll auf VW).
- Sparmaßnahmen: Leiters plant eine schlankere Führungsstruktur, weniger Bürokratie und den Abbau von Hierarchien.
- Produkt-Portfolio: Porsche prüft eine Ausweitung der Modellpalette, um breiter aufgestellt zu sein.
Ausblick 2026:
- Prognose: Der Umsatz soll stabil zwischen 35 und 36 Mrd. Euro liegen.
- Renditeziel: Das Management peilt eine deutliche Steigerung auf 5,5% bis 7,5% an.
- Risiken: Geopolitische Unsicherheiten (Nahost), anhaltende US-Zollpolitik und der schwächelnde Luxusmarkt in China bleiben große Herausforderungen.
