15.01.2026 / Nachdem der SWR die Federführung für den Eurovision Song Contest übernommen hat, steigt am 28. Februar 2026 die große Live-Show „Das Deutsche Finale“. Ab 20:15 Uhr führen Barbara Schöneberger und Hazel Brugger im Ersten durch einen Abend, der über das Ticket nach Wien entscheidet. Das Auswahlverfahren ist dabei zweistufig: Zuerst kürt eine internationale Jury ihre drei Favoriten, bevor das Publikum per Voting den endgültigen Sieger wählt.
Die Bekannten: Den prominentesten Namen im Feld trägt Sarah Engels. Die einstige DSDS-Zweite kehrt mit dem Song „Fire“ auf die große Bühne zurück und möchte damit Frauen ermutigen, ihren Träumen zu folgen. Ebenfalls Casting-erfahren ist Malou Lovis, die „The Voice of Germany“-Gewinnerin von 2023, die mit der gefühlvollen Ballade „when i’m with you“ antritt. Auch Molly Sue hat eine Castingshow-Vergangenheit bei „The Voice Kids“ und singt in „Optimist (Ha Ha Ha)“ über den Umgang mit inneren Ängsten.
Social Media & Newcomer: Für gute Laune und einen modernen Mix sorgt das Duo Ragazzki. Dahinter stecken der bekannte YouTuber Marti Fischer und der Musiker Miirtek, die mit „Ciao Ragazzki“ Italo-Pop mit osteuropäischen Beats kreuzen. Ein echtes Wagnis geht der Münchner Songwriter Bela ein: Sein Auftritt mit dem Titel „Herz“ wird sein allererstes Live-Konzert vor Publikum sein.
Pop, Indie & Botschaft: Der Ravensburger Deutsch-Amerikaner Myle, der bereits als Support für Wincent Weiss tourte, bringt mit „A OK“ gitarrenlastigen Pop mit. Die Berliner Formation Dreamboys The Band – vier Musikerinnen, die gemeinsam rund 100 Jahre Lebenserfahrung vereinen – setzt auf den Indie-Song „Jeanie“.
Diversität & Zeitgeist: Optisch wie musikalisch auffällig ist der Liechtensteiner wavvyboi. Sein Titel „black glitter“ verbindet epischen Gesang mit harten Gitarrenriffs und ist eine Hymne auf die Diversität. Die Magdeburgerin Laura Nahr wiederum widmet sich in „Wonderland“ dem Lebensgefühl ihrer Generation zwischen Aufbruch und der täglichen Überforderung. (Bild: Harald Schneider/dpa)
