ADAC-Staubilanz: 105.000 Kilometer im Südwesten

05.02.2026 / Wer im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg im Auto saß, brauchte vor allem eines: starke Nerven. Die aktuelle Bilanz zeigt, dass sich die Staus auf unseren Autobahnen auf unglaubliche 48.500 Stunden summierten. Rein rechnerisch stand der Verkehr im Land also an über 2.000 Tagen still. Mit insgesamt 105.000 Kilometern Länge reicht die Blechlawine des letzten Jahres zweieinhalb Mal um die gesamte Erde.

Damit belegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich den unrühmlichen dritten Platz – nur in Nordrhein-Westfalen und Bayern ist die Lage noch angespannter. Besonders schlimm traf es Sie wieder einmal auf der A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Der Dauerbrenner rund um Pforzheim bleibt der Stau-Hotspot Nummer eins im Südwesten. Grund ist die Großbaustelle an der Enztalquerung, die allein über 5.000 Staustunden verursachte. Ein Lichtblick: Ende 2027 soll der Ausbau dort endlich fertig sein.

Auch auf der A81 bei Böblingen hat sich die Lage durch Brückenarbeiten massiv verschärft; hier verdoppelte sich die Wartezeit fast. Den absoluten Gedulds-Check gab es am 28. Mai, dem Mittwoch vor Christi Himmelfahrt. Als staureichster Tag des Jahres legte er den Südwesten mit über 600 Kilometern Schlange fast lahm. Staus bleiben also ein teurer Zeitfresser, der uns nicht nur Nerven, sondern auch die Wirtschaft viel Geld kostet.

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