01.02.2026 / Mal Hand aufs Herz: Wissen Sie auswendig, wie Sie bei Facebook heißen? Klingt nach einer Fangfrage, ist aber gar nicht so trivial. Bei Facebook gibt es nämlich einen entscheidenden Unterschied zwischen Ihrem Benutzernamen und Ihrem Profilnamen.
Der Profilname ist der Name, der fett über Ihrer Chronik prangt und neben jedem Kommentar erscheint, den Sie verfassen. Während der Benutzername starr ist, können Sie den Profilnamen so gestalten, wie Ihre Freunde Sie auch im echten Leben kennen.
Und hier wird es spannend für die Praxis: Der Benutzername ist Ihr digitaler „Anker“ beim Verlinken, Ihre persönliche URL, die es nur einmal gibt.
Wenn Sie in einem Beitrag das @-Zeichen tippen, sucht Facebook genau nach diesem Namen oder nach dieser Bezeichnung. Nur wenn Sie diesen erstellt haben, können Sie Freunde oder Unternehmen zielsicher markieren und in das Gespräch holen. Der Profilname sorgt also dafür, dass aus einem anonymen Link eine echte Interaktion wird.
Viele Künstlerinnen und Künstler vergessen, sich einen Benutzernamen zu geben. Sie verringern dadurch die Chance, gefunden, aber vor allem, verlinkt zu werden. Denn in der Browserzeile erscheint ohne Benutzernamen lediglich ein Facebook-eigener Name, der ganz unpersönlich aus „php…“ und einer Zahlenfolge besteht. Dieser lässt sich nicht verlinken.
Also: Checken Sie mal Ihre Einstellungen – denn Ihr Profilname ist das Gesicht Ihres Accounts und das Tor zu (mehr) Bekanntheit.
