Erdbebenbilanz 2025: Weniger Beben im Südwesten

02.01.2026 / Baden-Württemberg bleibt das seismische Zentrum Deutschlands, doch das vergangene Jahr verlief vergleichsweise ruhig. Wie der Landeserdbebendienst in Freiburg mitteilt, bebte die Erde 2025 bei uns insgesamt 14-mal so stark, dass Sie es spüren konnten.

Der kräftigste Ausschlag wurde erst kürzlich, am 9. Dezember, bei Dettingen unter Teck gemessen – mit einer Stärke von 3,0 auf der Richterskala. Das klingt nach viel, ist im weltweiten Vergleich aber eher moderat. Zum Vergleich: Das schwere Beben von Schopfheim im Jahr 2024 war deutlich kraftvoller.

Verantwortlich für das Zittern im Untergrund sind geologische Schwächezonen wie der Oberrheingraben oder die Zollernalb. Dort entladen sich Spannungen, die durch die Kollision der afrikanischen mit der eurasischen Erdplatte entstehen.

Zwar überwachen Experten den Südwesten mit über 50 Messstationen rund um die Uhr, doch Vorhersagen bleiben unmöglich. Die gute Nachricht: Wirklich schwere Erschütterungen sind bei uns extrem selten. Statistisch gesehen müssen wir nur etwa einmal pro Jahrzehnt mit Beben rechnen, die tatsächlich Schäden an Häusern anrichten könnten.

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