14.01.2026 / Der Winter 2025 hat im Südwesten Spuren hinterlassen – und zwar nicht nur im Schnee, sondern vor allem in den Heizungskellern. Wer in Baden-Württemberg lebt, muss sich beim Blick auf die kommende Abrechnung auf eine saftige Nachzahlung gefasst machen.
Nach aktuellen Daten des Energiedienstleisters Techem trifft es den Südwesten bundesweit am härtesten. Während die Heizkosten deutschlandweit im Schnitt um knapp 9 Prozent stiegen, kletterten sie hier um über 14 Prozent nach oben.
Besonders tief in die Tasche greifen müssen die Menschen in Karlsruhe. Die Fächerstadt führt das Ranking von über 50 deutschen Städten mit einem Kostenplus von 21 Prozent einsam an. Auch Stuttgart und Freiburg liegen mit Steigerungen von rund 12 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Das Kuriose dabei: Die Energiepreise für Gas und Strom sind eigentlich leicht gesunken, Heizöl wurde sogar deutlich günstiger. Doch die Statistik ist unerbittlich: Der kalte Winter hat den Verbrauch so stark nach oben getrieben, dass die niedrigeren Preise diesen Effekt komplett auffressen.
Wer also im letzten Jahr öfter den Thermostat aufdrehen musste, sollte sich für die nächste Post vom Energieversorger schon jetzt ein kleines Polster zurechtlegen.

